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Deutschland verändern


Genesis für Bad Kissingen

Geschrieben von: Markus Wäsch in Evangelisation on

Seit Montag bin ich zu einer Evangelisation in Bad Kissingen (Unterfranken) und predige hier über das 1. Mosebuch "Genesis" - darüber, wie alles anfing ... Gebetsanliegen: Gestern waren hinterher Sybille und Thomas - beide Ende 40 - in der Gesprächsrunde. Sie haben erkannt, dass jeder Tag ohne Jesus ein verlorener Tag sein wird. Ich vertraue darauf, dass sich beide dieser Tag bekehren werden; auch wenn Thomas aus beruflichen Gründen den Rest der Evangelisation allenfalls per MP3 verfolgen kann.

An den beiden letzten Life-is-more Abenden in Gladenbach-Mornshausen haben sich insgesamt sieben junge Leute zwischen 12 und 15 Jahren entschieden ab sofort Jesus Christus nachzufolgen.  Große Freude! Vielen Dank allen, die mit dafür gebetet haben! Lass uns nun beten, dass sie sich von ihrer Entscheidung durch nichts und niemanden abbringen lassen.

Hast du Zeit?

Geschrieben von: Rainer Baum in Life is moreEvangelisation on

Vom 02. bis 05. Juni (Montag bis Donnerstag) findet ein Life is more-Einsatz in Meuselwitz statt. Hast du Zeit und Lust dort mitzuhelfen? Bei Interesse melde dich bei r.baum(at)christ-online.de.

 


Seit vergangnen Freitag arbeiten wir am Life-is-more-Bus intensiv an guten Beziehungen zu den (recht jungen) Jugendlichen in Mornhausen. Viele sind zu den bisher vier Abendveranstaltungen gekommen, wo es um das Gesamtthema "Wer ist Jesus?" geht. An den letzten beiden Tagen kamen jeweils einige Jugendliche mit Fragen in die anschließende Talkrunde. Heute spreche ich über Lukas 4,14-30: "Heute passiert es!" Vielleicht passiert es ja, dass sich Mario, Esra, Zavar ... bekehren. Betest du für sie?

Nachfolgend ein Bericht von einem Teammitglied (Salva):

Das Christival war für unser "Life-is-more-Team" ein ganz besonderer Einsatz. Ein Einsatz, der irgendwie ganz anders war, als man ihn sonst so kennt.
Für mich persönlich war es eine wichtige Erfahrung. Mir ist in den Tagen bewusst geworden, was Mission ist. Es geht immer um Menschen, wir wollen sie erreichen. Aber mir ist einfach klar geworden, dass es nicht immer tolle evangelistische Gespräche sein müssen, sondern dass es in erster Linie darauf ankommt, dass die Menschen, denen wir begegnen, diese Liebe spüren, die wir durch den Glauben an Jesus bekommen haben.

Die Situation war durch diese "Anti-Christival-Bewegung", die es schon im Vorfeld gab, nicht unbedingt leicht. Man hat gespürt, dass die Jungs vom Skaterpark, der direkt neben unserem Bus war, nicht unbedingt was mit uns zu tun haben wollten. Sie haben uns nicht wahrgenommen und uns den Rücken zugekehrt. Es war klar, dass man an die nicht rankommt, wenn man denen was von Gott erzählt. Trotzdem war es uns wichtig, dass wir dennoch den Kontakt zu ihnen finden. Wir haben uns einfach ein bisschen unter sie gemischt, ihnen zugesehen und ihre Kunststückchen bewundert. Mit hauptsächlich kleineren Jungs, die offener waren und weniger diese Abneigung hatten, haben wir auch geredet. Wir durften auch mit ihren Skateboards und BMX-Rädern fahren. Dieser Sport war oft die Grundlage für Gespräche.

Am letzten Tag durften wir die Bekanntschaft mit einem 22-jährigen Snakeboarder machen. Er war total offen und nett und ließ uns ganz selbstverständlich auch mal sein Board testen. Das Gespräch, bei dem es anfangs auch um das Skaten ging, entwickelte sich. Er war sehr interessiert und hat von sich aus Fragen gestellt. Er hat uns gesagt, dass er am Mittwoch während der Eröffnungsveranstaltung auch bei der Demo mitgelaufen ist. Durch negative Erzählungen über christliche Freikirchen hatte er ein schlechtes Bild bekommen. Dazu kommt, dass er aus katholischem Hintergrund kommt und auch eigene Erfahrungen gemacht hat.

Obwohl er das Christival nur von außen miterlebt hat, konnte er spüren, dass wir Christen anders sind als er immer dachte. Er sagte uns, dass er uns so annehmen würde wie wir sind, dass er uns tolerieren würde auch mit unserem Glauben. Und meinte auch das er es gut findet das wir glauben: "Wenn es euch geholfen hat, warum nicht?"

Das Bergfest hatte er hinter den Absperrzäunen mit verfolgen können. Eine Sache, die ihn fasziniert hat, war das Abendmahl: "Das war wie ein mächtiges Gebet, die vielen Leute haben alle gleichzeitig gebetet."

Für ihn war es wichtig das er auch mal mit anderen über solche Dinge reden konnte und nicht nur übers Skaten. Man hat gespürt, dass er auch ein bisschen die Sehnsucht nach einer tiefen Freundschaft hat, die nicht nur oberflächlich ist.

Wir hatten uns einfach so gut wie Freunde verstanden. Erst hatten wir ihn zu uns zum Bus eingeladen und später kam er auf uns zu und hatte einige von uns zum Grillen eingeladen.

Für uns beide war es wichtig, den Kontakt auch weiter hin halten zu können, deswegen hatten wir auch Kontaktadressen ausgetauscht. Die Tage danach hatten wir übers Internet gute Gespräche. Er hat gesagt, dass er wieder zum Glauben an Gott gefunden hat. Es waren mehrere Sachen, die Ihn zum Nachdenken gebracht hatten, aber das Christival hat einen wichtigen Teil dazu beigetragen.

Es ist schön sehen zu können, wie Gott einem auf einfachste Weise gebrauchen kann. Man muss sich nicht immer Methoden ausdenken wie man in kürzester Zeit möglichst vielen Menschen das Evangelium erzählt. Es geht immer um einzelne Personen und jeder denkt anders. Ich habe gelernt wie wichtig es ist dem Gegenüber zu zeigen das man wirklich interessiert an ihm ist.