Geschrieben von: Oliver Last in Evangelisation, Erlebt on
16.04.2009
Vor einigen Wochen habe ich auf einem Jugendgottesdienst gepredigt. Ich hatte die Erwartung, dass etwas passiert. Auf der 2 1/2stündigen Hinfahrt habe ich mich mit einigen Leuten darüber unterhalten, warum wir so wenig Frucht sehen. Dann gab es den Jugendgottesdienst, vorbereitet von einem engagierten Team, die Predigt verlief "erfolgreich", am Ende habe ich deutliche Worte gesprochen und die Möglichkeiten gegeben, mich anzusprechen, wenn man noch Fragen hat oder die Sache mit Jesus festmachen will... worauf niemand kam.
Ich lief also so durch den Raum, in der Hoffnung, dass vielleicht jetzt noch jemand kommt. Und dann... fuhren wir nach Hause, reflektierten die Predigt und fragten uns, warum sich niemand bekehrt hat.
Vor ein paar Tagen bekomme ich eine SMS: "Hi Oliver! Ich habe gestern mit einem geredet, der sich aufgrund deiner Predigt vom letzten Mal bekehrt hat :) Krass, oder?"
Finde ich auch krass! Und bin super froh, dass Gott wirkt! Weil ich weiß, dass es nicht an meinen Worten lag, sondern an Gott! Und ich bin froh, Frucht zu sehen, zu sehen, dass sich Vorbereitung und Fahrt lohnen, weil ein Mensch Jesus kennengelernt und nun ewiges Leben hat!
Manchmal sieht man das Ergebnis erst später. Aber so viel später hab ich es ja gar nicht erfahren :-)
Geschrieben von: Andreas Schmidt in Evangelisation on
06.04.2009
ProChrist 2009 ist vorbei. Heute morgen habe ich versucht mich in Ulrich Parzany hineinzuversetzen. Wie es ihm wohl geht nach den 8 Abenden? Gestern Abend hat man ja gespürt, dass er gar nicht mehr aufhören wollte und die Leute regelrecht beschworen hat, in die Beziehung zu Gott zurückzukehren und vor allem auf dem Weg – Jesus nach – zu bleiben.
Ein Grund für diese massive Betonung des selbständigen Bibellesens und der Gemeinschaft mit anderen Christen liegt sicher darin, dass die vergangenen ProChrist-Aktionen gezeigt haben: Wenn jemand eine Entscheidung trifft, danach aber nicht sofort ein Zuhause in einer lebendigen Gemeinde findet, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass er oder sie nach 1 Jahr nicht mehr dabei ist.
Bei uns waren an jedem Abend einige Gäste da, die noch keine Christen sind. Es gab auch Entscheidungen für Jesus und nach Ostern beginnt der nächste Vertikalkurs. Zugleich hat sich aber – wieder mal – gezeigt, dass für viele Menschen hier (ich geh mal vom Osten aus :-) der Weg sehr weit zu sein scheint. Schon der Weg in eine christliche Veranstaltung und erst recht dann der Schritt nach vorn, zu einer Entscheidung… Ich habe den Eindruck viele denken: „Der christliche Glaube passt einfach nicht zu mir.“ Sie sind so anders erzogen und aufgewachsen und vieles, was sie als "christlich" erleben hat mit dem neuen politischen System seit 1990 zu tun. Das ist etwas anderes als Ablehnung oder gar Verhärtung.
Fazit: Veranstaltungen wie ProChrist, in denen eine direkte, klare Botschaft verkündigt wird, sind nach wie vor ein wichtiger Baustein der Evangelisation. Daneben wird es aber darauf ankommen, dass wir viel mehr „draußen“ sind, d.h. den Menschen in unserer Stadt auf der Ebene begegnen, auf der sie stehen. Nicht ganz einfach bei unzähligen Terminen, die mit dem „Gemeindeleben“ zusammen hängen…
Soeben kam die Meldung von den "Nachtlichtern", dass die erste sichtbare Frucht vom Buchmessestand zu sehen ist. Ein Mädchen, mit dem wir gesprochen haben, hat ein Leben mit Jesus Christus begonnen. Halleluja!
Nicht nur deswegen hat es sich gelohnt.
Geschrieben von: Oliver Last in Ich habs, Evangelisation on
01.04.2009

Ich bin gerade ganz begeistert von den Rückmeldungen, die wir über den
Ich hab's! Kalender bekommen!
In März hatten wir das Angebot, dass wir Bibel in verständlicher Sprache an Leute verchenken, die noch keine Bibel haben oder die Sprache ihrer Bibel nicht mehr verstehen.
Wir haben an über 50 Personen neue Testamente verschickt. Viele von ihnen haben uns geschrieben, dass sie eine Bibel suchen, die sie verstehen und das sie mit dem Glauben auseinandersetzen. Hier einige Auszüge aus Mails, die uns erreicht haben:
- Hallo,
ich habe euren Kalender "ich hab‘s! der Kalender" und habe in FOR FREE gelesen das ihr Bibeln verschenkt die keine Bibel haben. Ich bin 16 Jahre alt und habe leider nur eine Kinderbibel mit großen farbigen Bilder:). Es währe sehr schön wenn ihr mir eine Bibel zuschicken würdet da ich sehr gerne ein Bibel haben würde in der ich lesen kann damit ich mich mit meinen Glauben beschäftigen kann. Vielen herzlichen Dank!
- Hallo liebes Team,
habe Euren Kalender geschenkt bekommen. Diesen finde ich ganz toll. Ich freue mich jeden Monat auf das nächste Blatt. Besonders gelungen finde ich die vielen kleinen Sprüche, die einen immer wieder in den Tag begleiten - super gut gemacht!
Das Angebot eine Bibel in verständlicher Sprache von Euch zu bekommen, würde ich gern annehmen und mich freuen. Habe nur eine verstaubte uralte Version, die ich nie benutze.
- Von meiner Tante habe ich einen "ich hab's! Kalender" bekommen, über den ich mich sehr gefreut habe.
Am Heutigen Kalenderblatt habe ich gesehen, dass Ihr wenn man keine Bibel hat oder deine Bibel eine Sprache spricht, die Heute keiner mehr verstehet, dass Ihr eine Ausgabe des Neuen Testament's verschenkt.
Ich würde mich über eine Ausgabe des Neuen Testament's sehr freuen.
Euren Kalender finde ich echt Klasse.
Ich bin begeistert, wie Gott durch einen verschenkten Kalender an Menschen arbeitet!