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Senfkornblog

Deutschland verändern

Archiv >> December 2008

Einen ganz anderen Heiligabend verbringen viele Obdachlose. In Berlin bietet die Berliner Stadtmission daher einen ganz besonderen Gottesdienst an: Mitten im Hauptbahnhof. Dort ist es kalt und zugig, aber eigentlich ist dieser Ort vielleicht viel besser mit dem Stall in Bethlehem zu vergleichen. Genau dort hin, dringt ein Lichtstrahl von Gottes Liebe. Bete doch mit für diesen Gottesdienst, dass dort Menschen von Jesus hören, die sonst vielleicht nie eine Gemeinde oder Kirche besuchen würden.

Übrigens: Die Berliner Stadtmission macht nicht nur einen Gottesdienst am Hauptbahnhof, sondern beherbergt im Winter auch jede Nacht ca. 100 Obdachlose in ihrer Notunterkunft.


Eine Jungendgruppe plant in diesem Jahr wieder eine besondere Geschenkaktion am Heiligabend. Da in vielen Geschäften die Verkäuferinnen und Verkäufer gar nicht wirklich in Weihnachtsstimmung kommen können, weil sie an diesem Tag einen der hektischsten Arbeitstage des Jahres erleben, sind genau sie ins Blickfeld dieser Gruppe gekommen. Kurz vor Ladenschluss am Heiligabend gehen die Jugendlichen durch ein großes Kaufhaus und beschenken jede/n Verkäufer/in mit einem kleinen, hübsch eingepackten Kalender. Im letzten Jahr waren die Verkäufer/innen total begeistert.

 

Wenn ihr auch eine Aktion in der Advents- und Weihnachtszeit gemacht habt oder macht, dann schreib doch an blog(at)christ-online.de.


Aktionen zu Weihnachten – Teil 1

Geschrieben von: Rainer Baum in keine Tags  on

Unter diesem Stichwort würden wir gerne Aktionen veröffentlichen, die ihr in der Advents- und Weihnachtszeit gemacht habt. Schreibt eure Erlebnisse an blog(at)christ-online.de. Wir werden sie dann hier einstellen. Vielen Dank.

 

Letztes Jahr vor Weihnachten wollten wir mit unseren Teens den Bewohnern in unserem Ort etwas Gutes tun. Deshalb haben wir im Teenkreis gemeinsam Plätzchen gebacken, eingepackt und eine kleine Karte gebastelt. An einem Abend sind wir in kleinen Teams von 4-5 Personen durch die Straßen gezogen. An jeder Haustür wurde geklingelt und den erstaunten Leuten ein Geschenk aus Plätzchen, Karte und ICH-HAB´S-Kalender überreicht. Die Reaktion war super. Viele, die uns die Tür aufmachten, wollten gar nicht glauben, dass man heute noch was umsonst bekommt und fragten zig mal nach, wo der Haken ist. Doch es gab keinen Haken. Nachdem wir unser Geschenk losgeworden waren, zogen wir einfach nur zum nächsten Haus. Den Teens hat es Spaß gemacht und obendrein bekamen sie dabei auch oft irgendwelche Süßigkeiten geschenkt, die wir nachher gemeinsam „vernichtet“ haben.