Geschrieben von: Andreas Schmidt in Missionseinsatz on
27.07.2010
Erst habe ich mich ziemlich geärgert! Wir haben eine Genehmigung, dass wir bis Donnerstag mit dem Mobilen Treffpunkt auf der Dünenstrasse im Ostseebad Ahlbeck stehen dürfen. Und jetzt am Montag kommt dieser Typ vom Ordnungsamt, der uns erklären will, dass wir eher abbauen sollen, damit die Schausteller ihre Buden und Karusells fürs Stadtfest rechtzeitig aufstellen können. Er hätte nicht gewusst, dass denen ein Tag Vorbereitungszeit nicht reicht.
Als er wieder fort ist, wandelt sich mein Ärger in Freude. Denn hätte der gute Mann vorher in Ruhe kalkuliert und alles bedacht, dann hätten wir wahrscheinlich den Standplatz überhaupt nicht genehmigt bekommen. Schließlich bringen wir der Stadt kein Geld, im gegensatz zu den Karusells.
Also nutzen wir die Zeit, die uns bleibt, für Meinungsumfragen und anschließende Gespräche über Jesus. Aufgefallen ist uns dabei, mit wie vielen Leuten wir in diesem Jahr sprechen, die entweder am Ende ihres Lebens stehen oder unter einer schweren Krankheit leiden. Wie gut, dass sie noch einmal die Chance bekommen, darüber nachzudenken, was sie nach dem Tod erwartet. Wir hoffen, dass wir einige wiedersehen!
Auf der Fahrt nach Kellinghusen entdeckten wir den Kontrast schlechthin. Das eine war das McDonaldsschild mit dem Werbespruch in meinem Hinterkopf "Ich liebe es!" Das Schild daneben macht deutlich: "Ich liebe DICH!".
Mit dieser Botschaft sind wir in Kellinghusen und anderen Orten unterwegs um den Menschen zu sagen: Gott liebt dich! Es geht nicht nur um irgende twas, dass mit "es" betitelt wird, sondern es geht um Menschen und Persönlichkeiten.
Gottes Botschaft ist: Gott liebt dich! Nicht irgendetwas!
Torsten