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Senfkornblog

Deutschland verändern

Archiv >> June 2008

Heute ist mir etwas verrücktes passiert. Ich bin beim Life is more-Abend auf die Bühne geklettert und habe angefangen zu predigen. Nach 5 Sätzen merke ich, dass ich das Mikro gar nicht in die Hand genommen habe, es lag noch neben dem Rednerpult. (Das ist hier noch so mit Kabel und zum in die Hand nehmen.)

Hoppla, dachte ich, meine Stimme hat sich inerhalb von 4 Tagen  ziemlich gut erholt! Preist den Herrn und Danke an alle die gebetet haben.


Manchmal ist Gott schneller als eine E-Mail. Wir sind hier bei der Life is more - Woche in Monheim-Baumberg und jeden Tag kommen mehr Jugendliche an den Bus. Heute  kurz vor der Abendveranstaltung rief mich Volker Braas an und fragte nach konkreten Anliegen für die wöchentliche Gebetsmail der Zeltmission. "Es könnten abends ein paar mehr Leute kommen", war  meine Antwort. Bislang waren immer ca. 5 Freunde mit ins Gemeindehaus gekommen. Als ich wenige Minuten später dann zum Jugendgottesdienst eintreffe, staune ich nicht schlecht: Mindestens 15 Jugendliche, die keine Christen sind, sitzen im Raum! Halleluja, denke ich. Gott hat das Gebet schon erhört, bevor es von den vielen Empfängern der Gebetsmail gesprochen wurde!


Nutze deine Stimme!

Geschrieben von: Andreas Schmidt in Life is moreEvangelisation on

Ich bin bei einem Life is more -Einsatz in Monheim und meine Stimme ist weg. Ich kann wirklich fast nicht reden. Die Predigt heute Abend habe ich dann doch irgendwie gehalten. Es ist auch keiner rausgegangen, weil er sich das Gekrächze nicht mehr anhören wollte :-)

Nun frage ich mich, was ich morgen am Bus tun werde. Umfragen und Gespräche sind ziemlich schwierig wenn man nicht wirklich reden kann. Warum passiert so etwas gerade jetzt, wo ich die ganze Woche Zeit eingeplant habe, um mit Jugendlichen über den Glauben an Jesus zu reden!

Dann habe ich weiter gedacht: Wieviel rede ich normalerweise, wenn der Tag lang ist? Worübe rede ich da? Welchen Anteil hat die wichtigste Botschaft der Welt daran?

Wenn Gott dir eine Stimme gegeben hat, dann nutze sie!

 

 

 


Jungschar Gelsenkirchen - Update

Geschrieben von: Björn Berg in Evangelisation on

Kleines Update aus Gelsenkirchen:

Heute war die nächste Jungscharstunde und ein Gebetsanliegen wurde erfüllt: Diesmal war wieder ein Mädchen da (welches wir am Bus kennen gelernt haben), durfte die Geschichte allerdings nicht hören.
Außerdem haben wir Folgendes erfahren: Zwei Mädchen wurde verboten zu kommen, weil sie in einer früheren Jungscharstunde nicht bei der Geschichte gegangen sind.

Bitte betet weiter für die Kinder (und Ihre Eltern), dass sie kommen dürfen und auch zu den Bibelgeschichten bleiben. Die nächste Jungschar ist am kommenden Freitag, bevor es in die Sommerpause geht.
Außerdem haben wir überlegt nach den Ferien eine besondere Jungscharstunde zu machen und dazu auch die Eltern der Kinder einzuladen.

So war es in Werdohl

Geschrieben von: Oliver Last in keine Tags  on

Eine Mitarbeiterin berichtet: Nachdem wir am Vormittag Tee gekocht, gebetet und unseren Stand auf dem Vorplatz der evangelischen Kirche aufgebaut hatten, den uns der (sich fürs Evangelium einsetzende) Pfarrer zur Verfügung gestellt hatte, begannen wir, unsere Gutscheine zu verteilen. Ungläubig wie wir sind, hatten wir 120 Gutscheine gedruckt und 50 Bücher gekauft.

Manche nahmen die Gutscheine an, gingen aber am Stand vorbei. Freundlich waren sie aber alle. Aber nach und nach kamen sie - vor allem jüngere - und holten sich Bücher. Serdar (hat eines der Zeugnisse in "Murat findet Jesus" geschrieben), der aus der Nachtschicht direkt mit dem Bus gekommen war, konnte mit etlichen sprechen. Einmal haben drei junge Kurdinnen nach einem Gespräch mit Serdar noch ihre Freundin geholt, dass sie sich auch ein Buch abholte.

Was soll ich sagen? Nach gut zwei Stunden waren zwar noch längst nicht alle Gutscheine, wohl aber alle Bücher verteilt! Wir hatten noch Zeit, selbst übers Stadtfest zu gehen und zu Hause angekommen, schüttete es wie aus Kübeln. Hab zu meinem Mann gesagt: "Hätten wir 100 Bücher bestellt, hätte es erst zwei Stunden später geregnet."

Jedenfalls sind wir alle total froh und ermutigt weiterzumachen. Die Türken waren durchweg freundlich - Stress gab es nur von ein paar Glaubensgeschwistern. Viele betrachten die Muslime noch als Feinde und Gefahr. Aber wenn man mal die Bücher gelesen hat, geht einem doch das Herz für sie auf.

Spätestens zum Weihnachtsmarkt werden wir die Aktion wiederholen.


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