Nachfolgend ein Bericht von einem Teammitglied (Salva):
Das Christival war für unser "Life-is-more-Team" ein ganz besonderer Einsatz. Ein Einsatz, der irgendwie ganz anders war, als man ihn sonst so kennt.
Für mich persönlich war es eine wichtige Erfahrung. Mir ist in den Tagen bewusst geworden, was Mission ist. Es geht immer um Menschen, wir wollen sie erreichen. Aber mir ist einfach klar geworden, dass es nicht immer tolle evangelistische Gespräche sein müssen, sondern dass es in erster Linie darauf ankommt, dass die Menschen, denen wir begegnen, diese Liebe spüren, die wir durch den Glauben an Jesus bekommen haben.
Die Situation war durch diese "Anti-Christival-Bewegung", die es schon im Vorfeld gab, nicht unbedingt leicht. Man hat gespürt, dass die Jungs vom Skaterpark, der direkt neben unserem Bus war, nicht unbedingt was mit uns zu tun haben wollten. Sie haben uns nicht wahrgenommen und uns den Rücken zugekehrt. Es war klar, dass man an die nicht rankommt, wenn man denen was von Gott erzählt. Trotzdem war es uns wichtig, dass wir dennoch den Kontakt zu ihnen finden. Wir haben uns einfach ein bisschen unter sie gemischt, ihnen zugesehen und ihre Kunststückchen bewundert. Mit hauptsächlich kleineren Jungs, die offener waren und weniger diese Abneigung hatten, haben wir auch geredet. Wir durften auch mit ihren Skateboards und BMX-Rädern fahren. Dieser Sport war oft die Grundlage für Gespräche.
Am letzten Tag durften wir die Bekanntschaft mit einem 22-jährigen Snakeboarder machen. Er war total offen und nett und ließ uns ganz selbstverständlich auch mal sein Board testen. Das Gespräch, bei dem es anfangs auch um das Skaten ging, entwickelte sich. Er war sehr interessiert und hat von sich aus Fragen gestellt. Er hat uns gesagt, dass er am Mittwoch während der Eröffnungsveranstaltung auch bei der Demo mitgelaufen ist. Durch negative Erzählungen über christliche Freikirchen hatte er ein schlechtes Bild bekommen. Dazu kommt, dass er aus katholischem Hintergrund kommt und auch eigene Erfahrungen gemacht hat.
Obwohl er das Christival nur von außen miterlebt hat, konnte er spüren, dass wir Christen anders sind als er immer dachte. Er sagte uns, dass er uns so annehmen würde wie wir sind, dass er uns tolerieren würde auch mit unserem Glauben. Und meinte auch das er es gut findet das wir glauben: "Wenn es euch geholfen hat, warum nicht?"
Das Bergfest hatte er hinter den Absperrzäunen mit verfolgen können. Eine Sache, die ihn fasziniert hat, war das Abendmahl: "Das war wie ein mächtiges Gebet, die vielen Leute haben alle gleichzeitig gebetet."
Für ihn war es wichtig das er auch mal mit anderen über solche Dinge reden konnte und nicht nur übers Skaten. Man hat gespürt, dass er auch ein bisschen die Sehnsucht nach einer tiefen Freundschaft hat, die nicht nur oberflächlich ist.
Wir hatten uns einfach so gut wie Freunde verstanden. Erst hatten wir ihn zu uns zum Bus eingeladen und später kam er auf uns zu und hatte einige von uns zum Grillen eingeladen.
Für uns beide war es wichtig, den Kontakt auch weiter hin halten zu können, deswegen hatten wir auch Kontaktadressen ausgetauscht. Die Tage danach hatten wir übers Internet gute Gespräche. Er hat gesagt, dass er wieder zum Glauben an Gott gefunden hat. Es waren mehrere Sachen, die Ihn zum Nachdenken gebracht hatten, aber das Christival hat einen wichtigen Teil dazu beigetragen.
Es ist schön sehen zu können, wie Gott einem auf einfachste Weise gebrauchen kann. Man muss sich nicht immer Methoden ausdenken wie man in kürzester Zeit möglichst vielen Menschen das Evangelium erzählt. Es geht immer um einzelne Personen und jeder denkt anders. Ich habe gelernt wie wichtig es ist dem Gegenüber zu zeigen das man wirklich interessiert an ihm ist.
Geschrieben von: Andreas Schmidt in Evangelisation on
18.05.2008
Ich war heute 1 Stunde lang im Fahrradladen um die Ecke, 2 Minuten von unserem Gemeindehaus und meiner Wohnung entfernt. Ich suche für meine Frau ein ganz leichtes Bike. Der Verkäufer ist etwas jünger als ich und ein echter Fahrradexperte. Ausführlich hat er mir jedes Detail erklärt und war richtig begeistert über mein Interesse. Aber kaufen wollte ich das Fahrrad eigentlich im großen Fahrradcenter außerhalb der Stadt. Da kann man garantiert etliche Euro sparen.
Als ich den Laden verließ, fiel mir auf, wie schizophren ich bin. Einen Teil meines Geldes gebe ich sonntags in den Sammelbeutel – z.B. für missionarische Projekte. Für den anderen Teil kaufe ich mir die Dinge, die ich zum Leben brauche – z. B. ein Fahrrad. Ich dachte immer Gott ist sicher ganz zufrieden damit, weil ich genau darauf achte, dass er nicht zu wenig bekommt. Aber was ist eigentlich sinnvoller: Preisgünstig im anonymen Großmarkt einzukaufen, um reichlich spenden zu können oder für das gleiche Produkt etwas mehr Geld ausgeben und einen guten Draht zum Fahrradmann um die Ecke aufzubauen?
Geschrieben von: Markus Wäsch in Evangelisation on
16.05.2008
Bei einem
Missionseinsatz mit dem
Life-is-more-Bus könnte die kleine Gemeinde in
Bielefeld-Sennestadt noch ein paar Mitarbeiter gebrauchen. Es geht um den Zeitraum
20.-27. August 2008. Du wärst in der Zeit privat untergebracht und es würden keine Kosten für dich entstehen. Du solltest Jesus lieben, Menschen lieben und in der Lage sein, anderen von deinem Herrn und Retter zu erzählen. Falls du Interesse hast, schreib eine E-Mail an:
m.waesch@christ-online.de
Geschrieben von: Markus Wäsch in Evangelisation on
15.05.2008
Sonntagabendtreff (kurz: SAT), das ist ein wöchentlicher Jugendgottesdienst in Dillenburg, der eigentlich nur im Winterhalbjahr stattfindet. Doch Ausnahmen bestätigen die Regel. Am Freitag, 6. Juni steigt ein "Sommerabendtreff"-Spezial im Zelt auf dem Aquarena-Parkplatz (Schwimmbad am Stadion); Beginn ist um 19.30 Uhr. Ich (Markus Wäsch) darf über das schöne Thema "Wenn Gott dir in die Quere kommt" sprechen. Wär schön, wenn ihr mit beten würdet, dass die jungen Christen unserer SAT-Community den Mut haben, viele ihrer Freunde einzuladen und mitzubringen. Auch du bist, falls es nicht zu weit für dich ist, herzlich eingeladen dabei zu sein. Näheres unter www.sonntagabendtreff.de.
Geschrieben von: Rainer Baum in Evangelisation on
15.05.2008
Im nächsten Jahr soll es einen Missionseinsatz in Wismar geben um die kleine Gemeinde vor Ort zu unterstützen. Deshalb war ich letzte Woche in Wismar. Die Gemeinde dort hat ganz frisch den Schritt aus dem Wohnzimmer heraus in eigene Gemeinderäume gewagt. Doch das ist nicht alles: Obendrein organisieren sie auch ihren eigenen Buchladen, der nur wenige Meter vom Zentrum entfernt liegt. Das ist echt stark, kostet aber auch viel Kraft. Bitte betet doch für die Geschwister in Wismar, dass Gott ihnen Kraft und immer wieder gute Kontakte schenkt. Bitte betet auch dafür, dass wir ein gutes Freizeithaus für unsere Freizeit im kommenden Jahr finden.