Geschrieben von: Andreas Schmidt in Missionseinsatz, Erlebt on
14.09.2009
Ist es nicht so, dass man heute als Christ kaum noch erwartet? Man erwartet keine Wunder mehr. Man traut Gott wenig zu.
Wir durften in den zwei Wochen Usedom lernen zu vertrauen und Wunder zu erwarten. Und wir haben sie erlebt.
Viele haben sicherlich in den Nachrichten von den Marienkäferplagen an der Ostsee gehört.
Naja, wir haben sie erlebt und können ein Lied von den Krabbeltieren singen. Hauptsächlich in der zweiten Woche haben die sonst so niedlichen Käfer uns die Nerven geraubt. Manche Teilnehmer störte dies besonders! Sie traten ja nicht nur in Scharen auf sondern sie bissen noch dazu. Wenn man also Umfragen mit den Leuten machte und so auch ins Gespräch kam, war man sehr unkonzentriert und spürte ständig wie es irgendwo zwickte. Diese Marienkäfer waren auch so schlau einen Weg unters T-Shirt zu finden. Dies führte dazu dass man abends geschlaucht und total genervt nach Hause fuhr. Enttäuscht von vielen Absagen der Urlauber und wütend über diese kleinen Käfer, saß man abends kaputt und entmutigt im Zelt. Wir machten eine Feedback-Runde und wurden alle unsere Enttäuschungen los. Wir hatten uns gegenseitig so viele entmutigende Erlebnisse erzählt, dass wir erstaunt waren wie viel Gutes uns allen auch den Tag widerfahren war, und dass wir diese schönen Dinge ganz außer Acht gelassen hatten. Wir nahmen uns vor mehr zu beten. Wir verkürzten auch die Bibelarbeit um doch mehr (in kleinen Grüppchen) für den Tag (Marienkäfer, Gespräche, Gottes Nähe...) zu beten. Ich könnte so viel schreiben, aber sonst wird es zu lang. Jedenfalls war es unglaublich wie Gott die Kinderstunde in Zinnowiz geführt hatte an dem Ort wo es mit den Käfern am schlimmsten war. Wir haben die Muschel bekommen und durften dort Kinderstunde machen. Draußen war die Luft voll von Käfern und in der Muschel bei uns trauten sie sich nicht hin. Ich meine der Schöpfer selbst saß bei uns, kein Wunder dass sie uns in Ruhe gelassen habenJ Aber auch bei den Gesprächen half uns Gott und gab uns Ruhe. Und es ist doch echt verrückt bei manchen guten Gesprächen konnten viele die „Marienkäferstory“ gebrauchen um Menschen zu erklären, dass man Gott persönlich erfahren kann. Wir haben auch gelernt, obwohl es alles andere als einfach war, für diese Tierchen zu danken. Eine Mitarbeiterin zeigte mir den Spruch aus Philipper 4, 6-7 „ Macht euch keine Sorgen, sondern wendet euch in jeder Lage an Gott und bringt eure Bitten vor ihn. Tut es mit Dank für das, was er euch geschenkt hat. Dann wird der Frieden Gottes, der alles menschliche Begreifen weit übersteigt, euer Denken und Wollen im Guten bewahren, geborgen in der Gemeinschaft mit Jesus Christus.“
Gott ist groß und wir dürfen ihm danken, dass er Wunder tut und immer für uns da ist. Wir durften ihm im Voraus danken, dass er uns helfen wird und dass er auch so schöne Käfer geschaffen hat.
Dina Neumann
Geschrieben von: Rainer Baum in Life is more, Evangelisation on
03.09.2009
Zurzeit ist der Life is more-Bus in Sindelfingen. An jedem Abend gibt es einen Jugendgottesdienst und nachher lesen wir in der VIP-Lounge gemeinsam eine Geschichte aus den Evangelien und reden mit den Besuchern darüber. Obwohl während der VIP-Lounge auch die Chance besteht, Kicker oder Billard zu spielen, kamen gestern Abend fast alle gemeindefremden Besucher (Very Important Persons) zum Bibellesen.
Vorgestern hatten wir sogar zweimal am Abend eine VIP-Lounge anbieten können. Einmal im Anschluss an den Jugendgottesdienst und eine zweite gegen 23:00 Uhr mit etlichen jungen Männern, die zum Billardspielen gekommen waren. Bitte betet doch mit für die nächsten drei Abende.