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Senfkornblog

Deutschland verändern

Andreas Schmidt's Blog
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Senfkornblog - Deutschland verändern

Alle raus auf die Straße!

Geschrieben von: Andreas Schmidt in Evangelisation on

... Wir sahen die Menschen auf der Strasse und wurden tief über ihre Verlorenheit berührt. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht gehen sie dem Abgrund entgegen. Und wo sind die Christen? Die sitzen in einem Keller und feiern ihren Jugendgottesdienst. (Nichts gegen Jugendgottesdienste :))...

http://holysheep.de/2011/04/06/alle-raus-auf-die-strase-jetzt-wird-evangelisiert/


Ein Experiment

Geschrieben von: Andreas Schmidt in Zum Nachdenken on

"Ein Pastor in Denver machte einmal ein Experiment. Eines Nachmittags setzte er sich mit einem Schild in ein Café, auf dem stand: ,Ich schenke ihnen eine Tasse Kaffee, wenn sie sich von mir meine Geschichte mit Gott erzählen lassen.' Nur eine einzige Person nahm ihm beim Wort. Tags darauf ging er in ein anderes Café. Diesmal stand auf seinem Schild: ,Ich gebe ihnen eine Tasse Kaffee aus, wenn sie mir ihre Geschichte mit Gott erzählen.' Diesmal standen die Leute Schlange, um sich an seinen Tisch zu setzen..."


Erst habe ich mich ziemlich geärgert! Wir haben eine Genehmigung, dass wir bis Donnerstag mit dem Mobilen Treffpunkt auf der Dünenstrasse im Ostseebad Ahlbeck stehen dürfen. Und jetzt am Montag kommt dieser Typ vom Ordnungsamt, der uns erklären will, dass wir eher abbauen sollen, damit die Schausteller ihre Buden und Karusells fürs Stadtfest rechtzeitig aufstellen können. Er hätte nicht gewusst, dass denen ein Tag Vorbereitungszeit nicht reicht.

Als er wieder fort ist, wandelt sich mein Ärger in Freude. Denn hätte der gute Mann vorher in Ruhe kalkuliert und alles bedacht, dann hätten wir wahrscheinlich den Standplatz überhaupt nicht genehmigt bekommen. Schließlich bringen wir der Stadt kein Geld, im gegensatz zu den Karusells.

Also nutzen wir die Zeit, die uns bleibt, für Meinungsumfragen und anschließende  Gespräche über Jesus. Aufgefallen ist uns dabei, mit wie vielen Leuten wir in diesem Jahr sprechen, die entweder am Ende ihres Lebens stehen oder unter einer schweren Krankheit leiden. Wie gut, dass sie noch einmal die Chance bekommen, darüber nachzudenken, was sie nach dem Tod erwartet. Wir hoffen, dass wir einige wiedersehen!


Hab jetzt doch die letzte Scheibe von Silbermond gekauft. Ist schon ein paar Tage alt, aber die Texte lassen teilweise tief blicken.

Ein Lied hat mich gleich herausgefordert. Sie meinen zwar zunächst sicher unsere Politiker, aber Christen dürfen sich auch angesprochen fühlen:

 http://www.youtube.com/watch?v=chx8hSd1ajQ

 

Die Worte weise gewählt,
von denen nachher keins mehr zählt.
Passt auf das ihr euch nicht versprecht,
bei dem Versprechen, die ihr brecht.
Das klingt nach Schall und nach Rauch,
wie ihr eure Sätze baut,
wer's glaubt wird selig,
aber selige seh ich hier nicht.

Und ich frag mich wie viel Zeit wollt ihr denn noch verliern,
ich seh euch immer reden aber nichts passiert.
Also sagt mir wie viel Zeit wollt ihr denn noch verliern,
ihr seit die ganze zeit am reden aber nichts passiert.

Sind eure Leichen versteckt,
so gut das man sie nie entdeckt.
Es ist nur eine Frage der Zeit
bis ihr die schlafenden weckt.
Kommt doch mal runter für mich
und seht die Welt aus unserer Sicht,
hier ist nur Sichtbares wahres,
doch in Sicht ist hier leider nichts.

Und ich frag mich wie viel Zeit wollt ihr denn noch verliern,
ich seh euch immer reden aber nichts passiert.
Also sagt mir wie viel Zeit wollt ihr denn noch verliern,
ihr seit die ganze zeit am reden aber nichts passiert.

Verführt uns nicht denn wir sind nicht blind,
erzählt uns nichts vom blauen Himmel wenn da Wolken sind,
könnt ihr mehr als schön reden dann sagt wie viel zählt euer Wort in der Tat.
Verführt uns nicht denn wir sind nicht blind,
erzählt uns nichts vom Wasser wenn ihr Wein trinkt,
könnt ihr mehr als schön reden dann sagt wie viel zählt euer Wort in der Tat.
Verführt uns nicht denn wir sind nicht blind,
erzählt uns nichts vom blauen Himmel wenn da Wolken sind,
ein Ort allein hat noch kein Stein gedreht und es ist Zeit das sich was bewegt.

Und ich frag mich wie viel Zeit wollt ihr denn noch verlieren,
ich seh euch immer reden aber nichts passiert.
Also sagt mir wie viel Zeit wollt ihr denn noch verliern,
ihr seit die ganze zeit am reden die ganze zeit am reden, reden, reden
und NICHTS PASSIERT!


Morgens Viertel vor Acht

Geschrieben von: Andreas Schmidt in sozialdiakonie on

Heute früh 7.45 Uhr: Ein paar relativ junge Frauen stehen vor unserem Gemeindehaus. Ich stutze kurz. Ach ja, heute ist wieder Brunch. Seit Anfang des Jahres gibt es dieses Angebot für die Eltern der Kinder und Jugendlichen, die in unser Jugendcafé kommen. Meist sind es alleinerziehgende Mütter, die im Familienalltag bis an die Grenze gefordert bzw. überfordert sind. Wenigstens an einem Vormittag im Monat können sie sich mal so richtig verwöhnen lassen. Im Moment steht das Kennenlernen im Vordergund, später sollen Inputs zu Erziehungs-, Beziehungs- und Glaubensfragen dazu kommen.


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