"Man kann seine kulturelle Irrelevanz nicht wegbeten." - ein provokanter Satz, doch scheint er nicht ganz falsch zu sein. Er stammt aus einem Vortrag von Harald Sommerfeld, indem ererklärt, wie die junge Gemeinde in Jerusalem es geschafft hat, nicht nur den frommen Juden die Botschaft von Jesus verständlich zu machen, sondern auch der ganzen griechisch geprägten Welt und darüber hinaus. Nicht jede Aussage wird einer kritischen Überprüfung standhalten, aber Anstöße zum Nachdenken liefert das Referat eine Menge. Wir werden wohl nicht darum herum kommen in die "Unterstadt" zu gehen: http://www.transforum-berlin.de/2010/download/
Hab soeben den Life is more - Bus für den Tag der Sachsen angemeldet. Das größte Volksfest in Sachsen mit ca. 350.00 Besuchern. 03.-05. September 2010 in Oelsnitz /Erzgeb. (www.tds.sachsen.de ). Im Anmeldeformular wurde ich darüber belehrt, dass uns eine Absage 500 EUR Strafgebühr kostet. Übrigens: die kleine Oelnitzer Gemeinde freut sich noch über tatkräftige Mitarbeiter an diesem Wochenende. Ihr könnt auch gleich mit der ganzen Jugendgruppe kommen :-)
Geschrieben von: Andreas Schmidt in Evangelisation on
23.12.2009
findet gerade gegenüber von uns im Gemeindehaus statt.
Morgen Nachmittag führen Kinder aus unserer Gemeinde zusammen mit Kindern aus dem Wohngebiet hier ein Weihnachtsspiel zum Heilig-Abend-Gottesdienst auf.Ich finde Heilig Abend ist eine super Möglichkeit, um Freunde, Bekannte und Nachbarn zu einem Gottesdienst einzuladen. Vermutlich wird es nicht jedem gelingen, sich nach dem Vorweihnachststress auf die kurze Predigt einzulassen. Aber einige erreicht die Botschaft vom Retter, den jeder Mensch braucht vielleicht doch...
Also: Jede Gemeinde, die am Heiligen Abend nicht ihre Türen öffnet vergibt eine Chance.
Geschrieben von: Andreas Schmidt in keine Tags on
04.11.2009
… in Deutschland sind sicher die Schausteller. Ständig umherziehend, Hauptarbeitszeiten am Abend und am Wochenende – da gehen alle klassischen Angebote christlicher Gemeinden (inkl. Evangelisationen) an ihnen vorbei.
Als es bei unserem Life is more-Einsatz in Wurzen wieder mal regnete, haben einige Mitarbeiter die Thermoskannen mit heißem Kaffee gefüllt, sich ein paar ansprechende Bücher geschnappt und damit den benachbarten (fast leeren) Rummel besucht. Das Personal dort war noch frustrierter als wir über die feuchte Witterung, denn schließlich hängt ihre materielle Existenz davon ab. Gottes Liebe dagegen kann man bei jedem Wetter weitergeben.
Missionsfreizeit Wurzen mit dem Life is more-Bus: Heute Morgen in der Bibelarbeit sprachen wir über 1 Thessalonicher 2,18: Paulus spürt, dass sich ihm der Satan in den Weg stellt und ihn von seinen Plänen abbringen will, die fruchtbare Mission in Thessalonich weiterzuführen. Jemand sagt: „Der Teufel wird nur dort aktiv, wo er etwas zu verlieren hat.“ Und dann fällt noch der Satz: „Wenn du keinen Widerstand erlebst, solltest du dich fragen, ob durch das, was du tust, wirklich Gottes Reich wächst.“
Soweit zur Theorie. Abends sitzen wir geschafft aber zufrieden im Life is more-Bus. Der erste Tag in dieser Woche an dem es endlich mal nicht geregnet hat und etliche Jugendliche da waren. In den umliegenden Straßen hatten wir Rosen (an Frauen) und Kaffee (an Busfahrer und Bauarbeiter) verteilt, um Gottes Liebe spürbar werden zu lassen. Bei der Siegerehrung am Abend wurde deutlich dass Jesus der feste Halt im Leben ist, auch wenn unserer Träume zerplatzen.
Und plötzlich fliegen Flaschen und Getränkekisten gegen den Bus. Grölende Männer versuchen in den Bus einzudringen. Wir sind im ersten Augenblick geschockt. Aber dann erinnern wir uns: „Wenn du keinen Widerstand erlebst, solltest du dich fragen, ob durch das, was du tust, wirklich Gottes Reich wächst.“