Karfreitagsgodi
Geschrieben von: Oliver Last in Evangelisation, Erlebt on 10.05.2009
Mareike berichtet:
Ich bin einer der Menschen, die mit ihren unchristlichen Freunden noch nie wirklich intensiv über den Glauben gesprochen hat. Sie lassen mir meinen Glauben, fragen keine Fragen und ich, als ruhiges Mädel, spreche sie nicht direkt darauf an. Da komme ich in einen Konflikt, weil ich sie ja trotzdem sehr lieb habe und unbedingt möchte, dass sie Jesus kennen lernen. Also kam mir Anfang des Jahres der Gedanke eines evangelistischen Karfreitagsgottesdienstes. Ich fing an ein Konzept zu erstellen, bekam Unterstützung aus meiner Gemeinde, mein Bruder erstellte ansprechende Einladungsflyer und dann kam auch schon der 10.04.2009. Ich wachte schon mit etwas Nervosität auf, aber war gespannt auf das, was kommen mochte.
Um 14 Uhr fuhr ich zur Gemeinde (der Godi fing um 16:30 Uhr an) und bereitete mit ein paar anderen die letzten Dinge vor. Der Chor probte, wir übten das Anspiel, man betete nochmal und dann ging es auch schon auf die halb fünf zu. Und ich traute meinen Augen kaum! Aus der Gemeinde selbst waren gar nicht so viele da, aber es kamen immer mehr und mehr Gäste. Am Ende mussten wir noch ein paar Stuhlreihen hinten anstellen! Wow, danke Gott!! =) Ein paar meiner Freunde aus der Schule kamen auch. Das war super. Der Godi selbst klappte so problemlos, dass ich Gott nur danken kann. Das Rahmenprogramm, die Predigt, einfach super. Das Anspiel, was sehr bewegend ist, war zu dem Lied „Everything“ von Lifehouse .
Der Godi war also wirklich wunderbar, allerdings habe ich von keiner Entscheidung gehört. Das drückt einen dann ein wenig nieder, besonders wenn bei den Freunden scheinbar nichts angekommen ist… Aber auch dann kümmert sich Gott um einen und ein paar Tage später habe ich „zufällig“ eine Predigt gehört, in der gezeigt wurde, was unsere Verantwortung ist und dass wir selber es niemals machen können, dass sich jemand zu Jesus wendet. Also hört da meine Verantwortung auf, aber ich darf darauf vertrauen, dass Gott diesen Tag irgendwie in ihren Leben benutzt und sie zum Nachdenken bringt. Wer weiß, vielleicht höre ich ja irgendwann von ihnen, dass sie sich für Jesus entschieden haben. =)
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