Ich - an Gott glauben?! Es gibt durchaus gute Gründe der Bibel, Gott und Jesus Christus zu vertrauen. Hier gibt es ein paar nähere Informationen.
Ist die Bibel wirklich Gottes Wort?
1.Wer führte Redaktion? Die Bibel entstand in einem Zeitraum von etwa 1500 Jahren. Sie hat ca. 40 sehr unterschiedliche Verfasser. Dennoch ist ihre Botschaft einheitlich, einzigartig und ohne wirklichen Widerspruch. Das setzt eine göttliche Inspiration der Verfasser voraus.
2. Archäologische Funde Die Archäologie bestätigt die Zuverlässigkeit der biblischen Dokumente zum Teil bis in die Einzelheiten (z.B. Inschriften mit Namen des Bileam, des Pilatus, Cyrus-Zylinder in britischem Museum).
3. Außerbiblische Zeugnisse Die außerbiblische Zeitgeschichte bestätigt die Zuverlässigkeit der geschichtlichen biblischen Aussagen (z.B. Josephus und andere Historiker).
4. Zuverlässige Überlieferung Die Überlieferungsgeschichte des biblischen Textes bestätigt die Zuverlässigkeit der Abschriften (z.B. die Schriftrollenfunde von Qumran).
5. Erfüllte biblische Prophetie Die Erfüllung der biblischen Voraussagen (z.B. über Jesus, über Israel) bestätigt die Zuverlässigkeit der Texte.
6. Auswirkungen des Wortes Die Beeinflussung der Gesellschaft im Lauf der Geschichte bestätigt die Kraft und Wirkung der biblischen Botschaft. Auch die Wirkung im persönlichen Leben des Glaubenden bestätigt den göttlichen Hintergrund der Bibel.
Biblische Prophetie
1. Prophetie in der Bibel Die Bibel hat 6.408 Verse mit prophetischen Aussagen. Davon haben sich bisher 3.268 erfüllt. Die noch ausstehenden 3.240 beziehen sich eindeutig vom Zusammenhang her auf noch kommende Zeiten. Die 3.268 erfüllten Aussagen waren in allen Punkten zutreffend, d.h. eine Wahrheitsquote von 100%.
Die Wahrscheinlichkeitsrechnung, dass 3.268 Voraussagen ohne Ausnahme und ohne die geringste Abweichung eintreffen, kann man verständlich nicht mehr in Zahlen ausdrücken. Deshalb ein Vergleich: Wenn man mit 1.264 Würfeln gleichzeitig würfeln würde und alle Würfel gleichzeitig eine "6" zeigen würden, dann entspräche das der Erfüllung biblischer Vorhersagen.
2. Beispiele Drei besondere Bereiche der erfüllten Prophetie seien genannt:
A. Über Jesus Christus sind die Aussagen zwischen ca. 4.000 und 430 Jahren vor seiner Geburt gegeben. Sie sind alle ohne Ausnahme eingetroffen, zum Teil durch außergewöhnliche Umstände, die Gott so geführt hat.
B. Der Untergang der phönikischen Stadt Tyrus wird in allen Einzelheiten im Jahr 587/586 v. Chr. durch den Propheten Hesekiel vorhergesagt. Die Erfüllung aller Details erfolgte 585 v. Chr. unter Nebukadnezar und später unter Alexander dem Großen im Jahr 332/331 v.Chr. Die Fakten sind in jedem Geschichtsbuch nachlesbar.
C. Die Machtkämpfe der Ptolemäer und Seleuciden, Nachfolgereiche des griechischen Großreiches Alexanders, sind im Jahr 538/537 v. Chr. in etwa 150 Detailbeschreibungen vom Propheten Daniel (Kap. 11) niedergeschrieben worden. Auch sie haben sich ohne Ausnahme erfüllt, und zwar in der Zeit von ca. 323 - 160 v.Chr.
Fazit: Biblische Prophetie hat eigentlich nichts mit Wahrscheinlichkeit, sondern mit Sicherheit zu tun. Es besteht die absolute Sicherheit, dass sich die noch ausstehenden 3.140 Prophetien buchstäblich erfüllen werden. Gott ist ohne geringsten Zweifel absolut glaubwürdig!
Gott - Realität oder Illusion?
1. Gottesbeweise Wenn es um Gott geht, gehen die Ansichten weit auseinander. Man hat versucht, Gott zu beweisen. Bekannte Philosophen haben Gottesbeweise aufgestellt, unter ihnen sind so große Namen wie Sokrates, Augustin und Descartes. Immanuel Kant hat alle diese Beweise für unzureichend erklärt. Er argumentierte: - Gott ist nicht zu beweisen, Gott ist nicht zu widerlegen. - Aber kein Glaubender braucht zu befürchten, dass je bewiesen wird, dass Gott nicht existiert.
2. Argumente für die Realität Gottes:
2.1. Die Schöpfung Paulus schreibt: "Denn Gottes unsichtbares Wesen, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird von Erschaffung der Welt an in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut" (Römer 1,20). "Wahrgenommen und geschaut", sagt er! Da ist nichts zu glauben, zu hoffen, da liegen klare Tatsachen vor. Die Welt ist der Beweis für den Schöpfer, für Gott.
2.2. Die Entstehung des Lebens Bis heute weiß noch niemand, was Leben ist. Wir haben es in uns, vererben es an unsere Kinder, können aber nicht einmal das einfachste Lebewesen machen. Und jedes Lebewesen hat die Fähigkeit zu wachsen und sich zu vermehren, ist viel wunderbarer als alles, was wir je gemacht haben. Und das soll durch Zufall entstanden sein, wo bei uns nicht einmal ein Schuhanzieher von selbst entstehen will?
2.3. Ohne Gott gibt es keinen Lebenssinn Selbst sehr erfolgreiche Menschen haben am Ende ihres Lebens erklärt, das Leben sei nicht wert, gelebt zu werden. Kein Philosoph, kein Staatsmann kann uns sagen, was der Sinn des Lebens ist. Das ist erschütternd. Leben, ohne zu wissen wozu! Und dann die Angst vor dem Tode. Man kann sie verbergen, aber nicht abschütteln.
Es ist naiv, an einen unsichtbaren Gott zu glauben...
Unsere Wirklichkeit enthält viele Dinge, die nicht sichtbar, aber doch existent sind. (Beispiel: Luft ist nicht sichtbar, obwohl sie Materie ist. - "Sehen" ist die falsche Erkenntnismethode, um Luft festzustellen.)
Manche Dinge sind vorhanden, obwohl wir Menschen sie mit unseren Sinnen nicht wahrnehmen können. (Beispiel: Röntgenstrahlen, Radioaktivität. - Die "5 Sinne" sind die falsche Erkenntnismethode für Radioaktivität.) Es wäre dumm, die Existenz von Radioaktivität zu leugnen, nur weil man sie nicht hören, sehen, ... kann.
Die richtige Erkenntnismethode wird von der Art des "Erkenntnisobjektes" festgelegt (also: Radioaktivität mit Hilfe des Geigerzählers). Dieses Prinzip gilt bei Gott auch: "Durch Glauben verstehen wir, ..." (Hebr. 11,3a). Die Existenz Gottes zu leugnen, ist nicht sinnvoll, wenn man die falsche Methode wählt, um ihn zu erkennen. Der Weg zum richtigen Erkennen wird von Gott her definiert. Also leiten sich von ihm her die "(Spiel-) Regeln" ab.
Jesus Christus war nur ein Mensch...
1. Jesus Christus hatte einen einwandfreien Charakter Jesus Christus kannte die Moralvorstellungen Gottes und hatte diese in seinem Leben verwirklicht. Er entsprach den Vorstellungen Gottes über den Menschen. Er tat niemals etwas Unrechtes. Er konnte ein "lupenreines" Leben vorweisen. Sogar seine Feinde, die ihn genau beobachteten und ihm oft Fallen stellten und Fehler suchten, mussten dies bestätigen. Man konnte keine Schuld an Jesus Christus finden. Er war ohne Sünde.
2. Jesus Christus hatte Macht und Gewalt Jesus Christus hatte Macht über die Naturgewalten. Er konnte Menschen von ihren Leiden und Krankheiten befreien. Er hatte sogar Macht über den Tod und konnte Menschen vom Tod ins Leben zurückholen.
3. Jesus Christus war der Sohn Gottes Jesus Christus hatte Menschen immer wieder aufgefordert, ihm nachzufolgen. Er wollte ihnen zeigen, wer er war, und dann sollten sie erkennen, dass er das war, was er sagte. Er sagte deutlich, dass er der Weg zu Gott sei, dass er den Menschen Frieden geben könne, dass er den Menschen aus ihrer Not heraus helfen könne. Als Beweis tat er große Wunder und Zeichen. Diese Wunder und Zeichen bestätigten auch seine Aussage, dass er selbst Gott sei. Der größte Beweis hierfür war seine Auferstehung aus den Toten. Der Tod, den ihm die Menschen zugefügt hatten, konnte ihn nicht im Grab halten. Jesus Christus ist aufgenommen worden in den Himmel. Diese Dinge haben viele Zeitgenossen von Jesus Christus bestätigt und bezeugt.
Fazit: Jesus Christus ist Gott gleich, als Gott, bei Gott!
Jesus Christus scheiterte am Kreuz...
1. Das Kreuz - kein Zufall Der Kreuzestod Jesu war kein zufälliges geschichtliches Ereignis. Jesus Christus selbst hatte immer wieder gesagt, dass er leiden und getötet werden müsse. Schon die Propheten des Volkes Israel hatten dies vor Hunderten von Jahren vorhergesagt.
2. Das Kreuz - die einzige Chance Jesus Christus wurde schuldlos gekreuzigt. Er hatte in seinem ganzen Leben nichts Falsches getan. Dies ist anders bei jedem anderen Menschen. Jeder Mensch hat Strafe verdient, da er den Rechtsansprüchen des heiligen und gerechten Gottes nicht entspricht. Daher hat Jesus Christus - aus Liebe - als schuldloser Mensch stellvertretend die Schuld der Menschen auf sich genommen.
3. Das Kreuz - Symbol vom Sieg Die scheinbare Niederlage Jesu Christi ist in Wirklichkeit der allergrößte Sieg! Satan kann uns nur beherrschen, weil wir a) sündig sind und b) den Tod verdient haben. Am Kreuz wurden genau diese Bezugspunkte Satans zerstört:
zu a): Unsere Sünde nahm Christus auf sich (Jes 58 ). Wir können damit unsere Schuld abgeben und sind durch Christus sündlos.
zu b): Unsere verdiente Strafe, den Tod, übernimmt Jesus ebenfalls am Kreuz. Er stirbt für uns, sodass wir straffrei ausgehen können. Der geistliche Tod (Trennung von Gott) ist damit beseitigt.
Satan hat das Anrecht auf uns verloren, weil wir durch den Kreuzestod Jesu sündlos und straffrei werden können. Jedes Mal, wenn ein Mensch dieses Angebot annimmt, verliert Satan ein weiters Stück seines Herrschaftsbereiches.
Auferstehung Jesu Christi
Viele Philosophen und andere Menschen leugnen, dass Jesus Christus wirklich von den Toten auferstanden ist.
Absolut kann die Wissenschaft nur das beweisen, was jetzt passiert. Von der Vergangenheit haben wir nicht alle Fakten und wir kennen nicht alle Begleitumstände. Die Frage der Auferstehung ist darum eine historische Frage.
1. Textzeugnisse Die Bibel ist als Literatur am besten gesichert. Zur Zeit stehen uns mehr als 24.600 Dokumente zur Verfügung. Von den klassischen Autoren (z.B. die Geschichtsschreibung über J.Caesar) sind oft nur ein oder zwei Texte vorhanden.
Warum werden diese wenig gesicherten Texte kaum angezweifelt, die am besten gesicherte Bibel aber doch?
2. Diebstahltheorie Wer soll den toten Jesus denn gestohlen haben? Als Sicherheitsmaßnahme war ein großer Stein vors Grab gerollt, den 20 Männer nicht bewegen konnten. Selbst die römische Wache (16 Leute) war dazu nicht in der Lage.
Warum wollen die Hohenpriester die Wachleute bestechen und zu einer Falschaussage verleiten?
3. Keine Gegenbeweise Die Jünger gingen nach Jerusalem, um zu sagen, dass Jesus Christus von den Toten auferstanden ist. Dort hätte man sofort diese Aussagen widerlegen können, wenn sie unwahr gewesen wären. Kein Historiker bezeugt, dass das Grab nicht leer gewesen ist.
4. Die Tatsachen Niemand bezeugt den toten Jesus Christus im Grab. Keine Instanz, weder die Hohenpriester noch die politischen Kräfte suchen nach dem toten Jesus Christus. Stattdessen wollen alle die Botschaft von der Auferstehung verhindern.
5. Keine Zeugen nach menschlicher Wahl Frauen bezeugen zuerst die Auferstehung. Wenn man (menschlich klug) die Auferstehung erfunden hätte, so hätte man keine Frauen miteinbezogen, weil damals die Zeugenaussage einer Frau nichts galt. (Erst das Christentum hat den Frauen große Rechte gebracht.)
6. Jesus Christus erschien vielen Menschen Einzelnen Menschen, kleinen und größeren Gruppen erschien Jesus Christus. Warum sollten diese Leute Falschaussagen machen?
Warum muss jemand für mich sterben?
1. Ich bin schuldig Jeder Mensch, der sich in seinem Leben schon einmal entschuldigt hat, weiß, dass er nicht ohne Schuld ist. Jeder hat schon einmal Dinge getan, die nicht richtig waren. Entweder meldet sich unser Gewissen, oder andere weisen uns darauf hin. Die größte Schuld im Leben eines Menschen ist "nicht nach Gott zu fragen" und Jesus Christus als den einzigen Weg zu Gott abzulehnen.
2. Schuld fordert Bezahlung Vom alltäglichen Leben ist uns bekannt, dass Schuld bezahlt werden muss. Jede Bank pocht auf die Rückzahlung von Krediten. Das Strafmandat muss für ein Vergehen im Straßenverkehr bezahlt werden. Der Verbrecher muss seine Schuld hinter Gittern büßen. Auch Gott fordert die Bezahlung von Schuld. Für unser ganzes Leben müssen wir Gott Rechenschaft ablegen. Die Schuld in unserem Leben lässt nur ein Urteil zu: Trennung von Gott, der mit Schuld keine Verbindung haben kann.
3. Ich kann nicht für mich selbst zahlen Es ist uns nicht möglich, auch nur eine Schuld vor Gott zu begleichen. Wir können keine Zahlungsmittel bieten, die Gott akzeptiert. Nur ein anderer, der keine Schuld hat, kann für mich zahlen - Jesus Christus. Als Zahlungsmittel hat Jesus Christus sein eigenes Leben gegeben. Dieses Mittel ist von Gott und daher von Gott anerkannt. Der Tod Jesu Christi am Kreuz zeigt die Größe und Folgen unserer Schuld, die wir verdient haben. Aber auch die Größe und Vollkommenheit des stellvertretenden Opfers Jesu Christi. Der Tod Jesus reicht zur Bezahlung der Schuld aller Menschen. Der Mensch muss aber seine Schuld vor Gott erkennen, seine Zahlungsunfähigkeit und die stellvertretende Bezahlung durch Jesus Christus annehmen.
Christsein nimmt mir meine Freiheit
Christsein wird oft mit dem Verlust von Freiheit verbunden. In den meisten Situationen liegt die Ursache im falschen Verständnis von Freiheit. Es gibt genügend Aspekte, die zum richtigen Verständnis von Freiheit beitragen.
1. Es gibt für Menschen keine absolute Freiheit Jeder Mensch erlebt Grenzen in seinem Leben. Viele Faktoren sind gar nicht oder nur teilweise beeinflussbar, wie z.B.: Gesundheit, Tod, Karriere, biologische Identität, materielle Ausstattung, soziales Umfeld, Naturgesetze, die den Menschen betreffen.
2. Grenzüberschreitungen sind gefährlich Nicht alles, was ich in vermeintlicher Freiheit tun kann, ist sinnvoll. Prinzip: Ich kann vieles praktizieren, aber die Folgen meines Handelns bestimme ich nicht. (Beisp.: Zerstörung der Gesundheit durch Drogen, Alkohol, Nikotin...)
3. Alle Menschen sind unfrei Viele wollen das Gute tun, aber sie schaffen es nicht, weil sie dem Zwang unterworfen sind, das Verkehrte zu tun. Das nennt die Bibel "Herrschaft der Sünde". Weil alle Menschen dieser Herrschaft unterworfen sind, gibt es nur relative Freiheit.
4. Freiheit durch Jesus Christus Die Freiheit des Menschen besteht nicht in der freien Verfügungsgewalt über sich selbst, sondern im Leben mit Gott, entsprechend der ursprünglichen Bestimmung für den Menschen.
Warum lässt Gott das Leid zu?
Warum greift Gott nicht massiv ein, wenn Menschen anderen Leid zufügen? Warum gibt es Krankheiten und den Tod? Ist Gott machtlos? Oder hat er selbst Interesse, dass Menschen leiden?
1. Gott will kein Leid Das Böse ist durch Satan entstanden, nicht durch Gott. Zu Gottes Plan gehört nicht das willkürliche, destruktive Leid. Gott sagt deutlich, dass er nicht den Tod des Sünders will.
2. Gott schuf uns als "freie Menschen" Gott schuf uns "in seinem Bilde". Und weil Gott selbst frei ist, schuf er uns (logischerweise) als freie Wesen. Nur freie Wesen können sich freiwillig zur Liebe und Treue entscheiden. Gott wünscht sich zu uns eine Beziehung, die von Liebe und Treue zu ihm gekennzeichnet ist. Gott will keine Marionetten. Sicher ging er damit ein gewisses Risiko ein, aber es gab nur diesen Weg.
3. Gott respektiert unsere freien Entscheidungen Gott selbst leidet, wenn wir ihn ablehnen. Seine absolute Liebe zwingt aber absolut niemanden. Gott setzt alles ein, um uns zurückzugewinnen. Seine Liebe trotz unseres Hasses zeigt sich daran, dass er seinen Sohn am Kreuz sterben ließ.
4. Die Welt haben wir Menschen zerstört Alles Leid ist Folge der Sünde. In unserer Autonomie und Souveränität haben wir uns von Gott gelöst und damit die Möglichkeit verloren, unser Leben konfliktfrei zu führen. Gott als Schöpfer kann nicht für unser falsches Handeln verantwortlich gemacht werden.
5. Gott plant eine neue Welt Gott selbst weiß, dass die Welt irreparabel kaputt ist. Es gibt keine wirkliche Hoffnung für diese Welt. Jeder kann persönlich ewiges Leben durch Vergebung der Sünden bekommen und hat dann eine ewige Zukunft ohne Leid.
Gott plant mit glaubenden Menschen eine Zukunft unter seiner Herrschaft, wobei Satan, der Urheber des Leides, für immer gerichtet bleibt.
Nach dem Tod ist alles aus...
1. Analyse Manche vertreten die Meinung, dass der Tod ein ganz normaler biologischer Vorgang ist oder dass nach dem Tod alles aus ist.
2. Argumente für die biblische Sichtweise über den Tod und das Leben danach
2.1. Krankheit und Tod haben eine Ursache Nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung muss es einen Grund für Krankheit und Tod geben. Biologisch gesehen (so sagen Experten) sterben wir viel zu früh. Die Bibel sagt, dass der Tod die Folge der Sünde ist. Der Tod ist die Erinnerung, dass wir nur Menschen sind und nicht Gott.
2.2. Der Tod ist ein Widerspruch zum Leben Er ist unnatürlich. Er macht die Zeitspanne des Lebens zu etwas Vorläufigem. Der Tod spottet aller Logik.
2.3. Mit dem Tod verbindet sich etwas Mystisches Niemand freut sich über den Tod. Stattdessen versucht die Medizin verzweifelt, Krankheiten zu besiegen.
2.4. Sterbe-Erlebnisse So genannte "Sterbe-Erlebnisse" beschreiben nicht den Zustand nach dem Tod, denn der biologische Tod war nicht eingetreten. Sie sind die Folge, wenn Atmung, Herztätigkeit und die Gehirnreaktionen aussetzen. Ähnliche Erlebnisse gibt es bei Schizophrenen, im LSD- und Meskalinrausch, bei der Oberstufe des autogenen Trainings und bei religiösen Visionen. Es sind keine Empfindungen im Tod oder nach dem Tod. Die Sterbeforschung kann nichts über das Leben nach dem Tod sagen.
An Wunder glaube ich nicht!
Viele können die Wunder, von denen das Neue Testament berichtet, nicht glauben. Und nun soll Jesus Christus Tote auferweckt und einmal einen schweren Sturm gestillt haben. Ist das wirklich passiert? Zur Beurteilung müssen wir alle Fakten miteinbeziehen.
1. Wunder untermauerten die Autorität Jesu Zur Zeit Jesu Christi haben viele Menschen den Wundern geglaubt.
"Viele aber von der Volksmenge glaubten an ihn und sprachen: Wenn der Christus kommt, wird er etwa mehr Zeichen tun als die, welche dieser getan hat?" (Joh 7,31).
2. Wunder contra Naturgesetze? Ohne Ursache geschieht nichts! Was nicht geschehen kann, geschieht nicht! Wenn Jesus Christus der Urheber des Universums ist, untersteht ihm die gesamte Schöpfung mit allen Naturgesetzen. Naturgesetze haben in sich keine Kraft. Sie bewirken nichts, sondern beschreiben Gegebenheiten. Sie können durch Gott durchbrochen werden. Wunder sind nur für uns Menschen Wunder! Für Gott sind es "natürliche" Fähigkeiten.
3. Auferstehung als größtes Wunder (Siehe dazu: "Auferstehung Jesu Christi") Die Auferstehung von Jesus Christus ist das größte Wunder (für uns Menschen). Wenn Gott dieses große Wunder tun konnte, sind ihm auch alle "kleineren" möglich.
4. Es gibt mehr als 3 Dimensionen Es gibt "transzendente", übersinnliche Ereignisse. Dreidimensional denkende Menschen erkennen nur einen Teil der existierenden Wirklichkeit. Die Bibel sagt, dass außer Gott auch Satan übersinnliche Kraft hat und Wunder bewirken kann.
Warum hat die Welt keine Zukunft mehr?
1. Weil die Welt auf eine ökologische Katastrophe zusteuert Wissenschaftliche Studien belegen die ständig wachsende Zerstörung der Umwelt durch den Menschen. Internationale Umweltkongresse und Vereinbarungen bewirken praktisch nichts.
2. Weil die Zahl der Kriege weltweit zunimmt Es werden immer neue konventionelle, chemische, biologische und nukleare Waffensysteme entwickelt. Bereits heute liegen so viele Kernwaffen bereit, dass das Leben auf der Erde vielfach vernichtet werden könnte. Immer mehr Staaten kommen an Massenvernichtungswaffen heran. Ein wahnsinniger Staatschef könnte das Leben auf der Erde auslöschen.
3. Weil die Politiker immer ratloser und inkompetenter werden Sie bereichern sich häufig auf Kosten derer, die sie regieren. Sie bekommen die Probleme der Welt nicht mehr in den Griff, weil sie sich selbst nicht im Griff haben.
4. Weil der Mensch egoistisch und böse ist Alle oben genannten Probleme könnten nur durch eine grundsätzliche Verhaltensänderung des Einzelnen und der Gesellschaft gelöst werden. Dazu ist der Mensch aber nicht bereit.
5. Weil die Bibel dieses Ende voraussagt Das Ende der Welt wird so sicher kommen, wie die anderen Voraussagen der Bibel eingetroffen sind (z.B. über Israel).
Evolution - Theorie oder Wahrheit?
1. Zitate "Die Evolution ist unbewiesen und unbeweisbar. Wir glauben aber daran, weil die einzige Alternative dazu der Schöpfungsakt eines Gottes ist, und das ist undenkbar." Sir Arthur Keith
"Es ist absurd und absolut unsinnig zu glauben, dass eine lebendige Zelle von selbst entsteht; aber dennoch glaube ich es, denn ich kann es mir nicht anders vorstellen." Ernest Kahane, Biochemiker
2. Die Evolutionslehre ist eine prinzipiell unbeweisbare Theorie
2.1. Durch Experimente kann man Evolution nicht "nachmachen" Evolution befasst sich mit prähistorischen Vorgängen, die experimentell nicht nachprüfbar sind, denn die Vergangenheit ist dem Experiment nicht zugänglich.
2.2. "Glaube" an den Materialismus Evolution beruht auf dem Prinzip des Materialismus: Die Materie sei ewig, unerschaffbar und unzerstörbar. Sie befinde sich in ständiger Bewegung und bringe immer neue Formen hervor. Dieses Prinzip ist ein unbeweisbarer Glaubenssatz.
2.3. Beobachtungen in der Natur Evolution setzt Prozesse voraus, die eine Höherorganisation vom Einfachen zum Komplexen, vom Unbelebten zum Belebten, von niederen zu höheren Stammesformen erlaubt. Ursachen dafür seien die so genannten Evolutionsfaktoren: Zufall und Notwendigkeit, Mutation und Selektion, Isolation und Tod. Es gibt aber keinen einzigen Beweis dafür, dass dadurch jemals eine neue Art oder ein neuer Bauplan entstanden ist.
Gott schuf durch Evolution
1. Hintergründe Grundüberzeugungen von Vertretern dieser These sind meistens: - Die Evolutionslehre wird mit Wissenschaftlichkeit gleichgesetzt und prinzipiell als richtig angesehen. - Die Bibel erhebe nicht den Anspruch, Naturgeschichte zu schreiben. Der Schöpfungstext bezeuge nur den Glauben des Exiljudentums an Gott, den Schöpfer. - Der Bibel könne man nur das "Dass" der Schöpfung entnehmen. Für das "Wie" seien die Naturwissenschaften zuständig.
2. Probleme Wer die Botschaft der Bibel ernst nimmt und dennoch die Evolutionslehre bejaht, kommt in unlösbare Probleme:
An welcher Stelle der Evolution beginnt der Mensch, ein Gegenüber und Ebenbild Gottes zu sein? Gab es schon Menschen oder "Halbmenschen" (Präadamiten) vor Adam?
Wann wäre in der Evolution der Sündenfall anzusetzen, wenn die Folge der Sünde (Rö 8,20) schon lange vor dem Menschen in Erscheinung getreten wäre?
Kann der Gott der Bergpredigt auch der Gott der Evolution sein? Hat das Lamm auf dem Thron die Welt nach den Grundsätzen eines Raubtiers geschaffen?
Wie lange wird Gott wohl für den neuen Himmel und die neue Erde brauchen, die er uns versprochen hat, wenn er für die alten schon Milliarden von Jahren benötigt hätte?
Literaturhinweise Werner Gitt: "Fragen die immer wieder gestellt werden" Werner Gitt: "In 6 Tagen vom Chaos zum Menschen" Josh McDowell: "Gib den Verstand (nicht) an der Garderobe ab!" Josh McDowell: "Die Tatsache der Auferstehung" Josh McDowell & Bart Larson: "Jesus - eine biblische Verteidigung seiner Gottheit" |